Mann.Macht.Aggression 2009

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Ralf Eilers:

"Dieser doppeldeutige Dreiklang beschäftigt mich immer wieder. Organisationen - gleichgültig, ob Profit-oder Nonprofit-Organisationen - werden überwiegend von Männern geführt. Warum eigentlich? Ist es die Aggression? Ist Aggression eine männliche Angelegenheit? Obwohl die lateinische Bedeutung "aggredi" eigentlich "herangehen", "auf jemanden zugehen" und auch "angreifen" bedeutet, ist die letzte Bedeutung die. die wir gemeinhin wahrnehmen: Aggression wird verbunden mit "anderen Menschen Schmerz zufügen, sie schädigen oder verletzen". Gemeinnützige Organisationen traten an, um karitative, soziale und politisch-alternative Ziele zu verwirklichen. Ihre Kultur ist geprägt von Aushandeln und Verstehen wollen. Wohin mit den Aggressionen? Wie gehen Männer mit Aggressionen um, wenn sie Organisationen leiten, in denen überwiegend Frauen arbeiten? Gibt es einen besonderen Führungsstil? Wie werden Auseinandersetzungen um Ziele und Strategien geführt? Wird gemieden sich auseinander zu setzen? Kann "mann" blockierte Energien in Führung und Entwicklung wandeln? Ich werde einige Thesen vortragen und freue mich auf den Austausch."

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Zur Person: Ralf Eilers, Jahrgang 1954. Von 1985 bis 1995 Referent und Geschäftsführer der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen und Berlin, seit 1995 Verwaltungsleiter der Ev. Akademie zu Berlin. Ausbildung zum Organisationsberater am Berliner Institut für Gestalttherapie und Gestaltpädagogik. Im Spannungsfeld zwischen Sinnsuche/-produktion und Management/Effizienz immer wieder auf`s Neue überrascht und gewachsen.

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