Den oe-tag 2020 gibt es doppelt! 

oe-tag online:    Am 11. Juni mit verschiedenen Workshops und anschließender Videoparty

oe-tag Berlin:     Am 4. September in guter alter Manier live und mit Begegnungen im Refugio in Berlin Neukölln

Wir haben den oe-tag 2020 verdoppelt. Unser Thema “Gesellschaftlicher Wandel” ist brisanter denn je und die Frage mit welchen Perspektiven Organisationsentwicklung dazu beitragen kann, umtreibt uns sehr. 

Der oe-tag in Berlin wird am 4. September 2020 von 9:30 bis 19h im Refugio in Neukölln stattfinden. Leider müssen wir aufgrund der Corona-Beschränkungen auch die maximale Anzahl an Personen beschränken. Deshalb können wir derzeit nicht mehr als 50 Leuten zusagen. Wir werden eine Warteliste anlegen, in der Hoffnung, dass es im September Grund genug gibt, dass sich die Beschränkungen gelockert haben.

oe-tag Berlin beginnt in..

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Was passiert, wenn Organisationen sich aufmachen und sagen: „Wir leben jetzt das, was wir da draußen erreichen wollen schon mal in unserem Inneren”?

Dieses Jahr wollen wir gemeinsam den Weg zur Utopie einer gesellschaftlich engagierten Organisationsentwicklung beschreiben.

oe-tag Berlin:

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Wieviel

100€ – 200€ nach Selbsteinschätzung
Anmeldung

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Wann

Berlin: 4. September 2020
9:30 – 19:00 Uhr

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Wo

Refugio Neukölln
Lenaustraße 3-4
12047 Berlin Neukölln

oe-tag

Der oe-tag – Forum für gemeinnützige Organisationsentwicklung findet seit 2008 einmal im Jahr statt.

 

Der oe-tag versteht sich als Ort für

_Austausch
_Inspiration
_Experimentieren

an dem Berater*innen, Führungskräfte und Interessierte an Organisationsentwicklung willkommen sind.

 

Seit über 10 Jahren finden hier in unterschiedlichen Formaten gemeinsame Entwicklungen statt.

Programm oe-tag 4.9.2020 Berlin

09:00   Einlass

09:30   Begrüßung, Keynote und Einstimmung

10:45   Forenblock A

12:30   Mittagspause

13:30   Harvesting Fishbowl

14:15   Den Weg zum Ziel aufgestellt

15:15   Forenblock B

17:00   Erfrischungspause

17:30   Harvesting Fishbowl

18:15   Keynote über die Zukunft, Abschluss

19:00   Ende

Übersicht geplanter Workshops Berlin

Ökosysteme (Andreas Knoth)  –   Von der Spaltung in die Verbindung: Geschlechterthemen bei der Arbeit (Anna Reisch)   –   Hebelpunkte zur Systemveränderung (Sophia Spornraft)   –   Progressiver Umgang mit Geld in Organisationen (Lino Zeddies)   –   Dragon Dreaming (Ilona Koglin)     –   Kollektive Führung  –   Arbeit, Eigentum und Einkommen – wie Wandel leben? (Tobi Rosswog)

Pause – Play – Move forward. Spielen mit oe-topia

PAUSE

Seit Mitte März 2020 erleben wir in Deutschland und weltweit eine kollektive Pausensituation. Der Lockdown zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie hat uns individuell sowie kollektiv vor bisher nicht dagewesene Herausforderungen gestellt: Kontaktbeschränkungen, die Lahmlegung des öffentlichen Lebens, Homeoffice und die Schließung von Schulen und Kindergärten. Die Arbeitswelt allgemein und auch unseren Alltag bei SOCIUS hat dies mit einer komplett neuen Situation konfrontiert: Arbeiten finden plötzlich von zu Hause aus statt, die Tage sind voll von online meetings und statt live wird digital beraten, begleitet und entwickelt.

Erst seit kurzem ist klar, dass der oe-tag dennoch wieder live stattfinden kann und nachdem wir nun zahlreiche Änderungen, Ungewissheiten und Verschiebungsideen hatten, sind wir mittlerweile sehr darin erprobt, dem oe-tag flexibel zu begegnen und ihn den Gegebenheiten anzupassen.

PLAY

Nach dem praktischen Modell „pause-play-move forward“ verorten wir den oe-tag am 4. September 2020 in der Phase „play“. In dem Sinne heißt es gemeinsam mit Szenarien zu spielen, zu visionieren und zu entwickeln, welche Bedeutung oe-topia im Kontext solch einer Krise tatsächlich haben kann. Wie kann die Zukunft der Organisationsentwicklung aussehen bzw. wie wollen wir diese gemeinsam aus der gegenwärtigen Erfahrung heraus gestalten?

Kongruenz von Innen und Außen – was hat sich durch Corona verändert?

Wir haben sicherlich alle gespürt, dass die äußeren Bedingungen und Entwicklungen der letzten Monate etwas mit uns und der Gesellschaft „gemacht haben“. Deshalb möchten wir am oe-tag wieder zusammenfinden, um gemeinsam zu schauen und zu benennen, was die äußeren Veränderungen mit der inneren Beschaffenheit von Organisationen gemacht haben. Darauf aufbauend bietet sich das Verständnis von der Corona-Krise als Entwicklungsbeschleuniger an, um über die Qualität der organisationalen Veränderungen Erkenntnisse zu sammeln.

  • Welche Inkongruenzen haben sich gezeigt bzw. welche zuvor behaupteten Narrative über eine Organisation wurden ins Wanken gebracht?
  • Wo haben sich die Organisationen etwas vorgemacht, was in der Krise nicht haltbar war?
  • Welche Schätze wurden in der schweren Zeit sichtbar, die vorher gar nicht oder nur marginal wahrgenommen wurden?
  • Welche Entwicklungen haben sich durch die Entwicklungsbeschleunigung in Gang gesetzt?

Entwerfen wir oe-topien am 4. September

Momentan sind uns durch die rapiden Veränderungen viele Möglichkeiten eröffnet und viele reden davon, nicht dahin zurückkehren zu wollen, wo sie vor Corona standen. Wir wollen den oe-tag Berlin deshalb nutzen, die Geschichte der Organisationsentwicklung in die Zukunft fortzuschreiben. Dazu wollen wir uns in ein utopisches mindset begeben, um neugierig zu fragen: Welche Utopien gibt es über Eure Organisationen bzw. von Euch begleitete Organisationen? In welche Richtung wollt Ihr die Organisationsentwicklung selbst entwickeln, um diese Träume ein Stück weit der Realität näherkommen zu lassen?

Gemeinsam mit Euch wollen wir oe-topien entwerfen, vergleichen, synthetisieren und das Momentum nutzen, um die gesellschaftlichen Veränderungen bewusst zu begleiten und zu facilitieren.

Um uns vielseitig mit den offenen Fragen auseinanderzusetzen, betrachten wir den Tag als eine Mischung aus Reflexionsraum, Workshop Space und Ideenwerkstatt. In einer Workshop-Phase am Vormittag eröffnen wir den Raum, um Methoden und Ansätze im Rahmen der neuen Situation zu erproben und zu überlegen, welche utopischen Beitrag diese leisten können.

Am Nachmittag möchten wir dann mittels Reflektionen, Kleingruppenphasen und Szenarioentwürfen den Weg in die Utopie so konkret wie möglich auffächern.

 

MOVE FORWARD

Wir wünschen uns, dass alle Teilhabende am Ende des Tages sagen “Ich weiß jetzt, für was für eine Zukunft ich mich in meiner Rolle einsetzen will!” Jede*r soll die Möglichkeit haben, ein persönliches, strahlendes Narrativ über eine schöne Zukunft mitzunehmen und damit nach vorne gehen zu können.